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Seit Januar 2016 arbeiten im Hans-Christian Andersen Weg 1 in Eckernförde in den Räumlichkeiten des Sozialkaufhauses Nix Neues 4 Beschäftigte über die „Soziale Teilhabe“, einem Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, hier umgesetzt durch das Jobcenter Rendsburg - Eckernförde.

Die beschäftigten Mitarbeiter sichten und sortieren Spenden von Eckernförder Bürgern, die für die Weitergabe an Flüchtlinge und andere Bedürftige gespendet werden und verteilen diese. So werden im Rahmen der durch den Verein Umwelt Technik und Soziales veranstalteten Wilkommenscafes Spenden an Flüchtlinge weitergeleitet.

Das Team von Nix Neues!

 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Hilfe bei der Ausstattung und Einrichtung von Flüchtlingswohnungen. Von der Gardine bis zum Besen, vom Kuscheltier bis zum Schuhanzieher: so kann Menschen, die nichts haben und nichts mitbringen, unkompliziert geholfen werden.

So konnten von Januar 2016 bis heute 22 Haushalte eingerichtet bzw. in ihre Ausstattung erweitert werden. Auch bei 19 Umzügen konnten Bedürftige unterstützt werden, die ihre wenigen Habseligkeiten kaum selbst transportieren konnten, weder über Bohrmaschine noch über Schraubendreher zur Möbelmontage verfügen.

Es besteht eine enge Kooperation mit dem Sozialkaufhaus Nix Neues. Das Kaufhaus spendet alle erhaltenen Fahrräder, diese werden in eine spezielle Fahrradwerkstatt gebracht, wo sie von anderen Mitarbeitern der Sozialen Teilhabe aufbereitet werden und wo sie dann von Bedürftigen kostenlos mitgenommen werden können. So konnten mittlerweile nahezu 200 gespendete Fahrräder an Geflüchtete und andere Bedürftige abgegeben werden, die so ihre Deutsch-Kurse und Behördentermine rechtzeitig erreichen.

Aber auch die Mitarbeiter der Sozialen Teilhabe selbst werden unterstützt. Ganz besonders dadurch, dass sie durch das Programm geregelte und sozialversicherungspflichtige  Arbeit haben. Bis zu drei Jahre kann jemand in so einem Arbeitverhältnis stehen. Das gibt Zeit zur Neuorientierung.

So können Menschen helfen, denen selbst geholfen wird.

(S. Ramert)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Juli 2017 um 17:55 Uhr
 

Pro Regio eröffnet das Stadtteilbüro Kiel - Süd wieder

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Seit dem 01. Juni ist das Service- und Stadtteilbüro Süd in der Saarbrückenstraße 173 wieder für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet und unterstützt diese bei sozialen und ehrenamtlichen Aktivitäten. Nach einem Wechsel in der Betreuung des Büros organisiert jetzt die Pro Regio GmbH in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Kiel alle Aktivitäten.

M. Herrmann leitet das StadtteilbüroInsbesondere ALG II-Empfänger erhalten hier individuelle Tipps und Hilfestellungen rund um den ALG II-Antrag und ihre Vermittlung in Arbeit. Erfahrene Coaches unterstützen bei Bewerbungen und entwickeln individuelle Strategien für den Arbeitsmarkt. Sie helfen bei der Erstellung oder Aktualisierung von Bewerbungsunterlagen, z. B. des Lebenslaufes. Auch Online-Bewerbungen und solche per Mail können dort erstellt oder die Stellensuche im Internet genutzt werden.

Das Stadtteil- und Servicebüro ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Pro Regio Service- & Stadtteil-Büro Süd

Saarbrückenstr. 173, 24113 Kiel

Tel 0431 / 53 03 39 20

Ansprechpartner: Matthias Herrmann Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Nachtrag vom 27.8.2014: Das SBS ist jetzt auch online erreichbar www.sbs.pro-regio.org

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. August 2014 um 07:17 Uhr
 

Zu den Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik

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Am 23. November hat der Bundestag über den Haushalt für 2011 entschieden. Der Etat für die "Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach SGB II" ist um 1,3 Milliarden Euro gekürzt worden. Für 2013 ist eine weitere Reduzierung um 0,5 Milliarden Euro vorgesehen. Damit fallen viele Hilfeleistungen, die Menschen eine Perspektive bieten und für Integration in Arbeit sorgen, ersatzlos weg. Dieses zeigt sich hier an der Ostseeküste konkret: In Kiel werden die Arbeitsgelegenheiten um mehr als 40% in 2011 gekürzt, in der Region Eckernförde verteilt sich ein ähnlich hohes Kürzungsniveau über mehrere Jahre.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Juli 2012 um 13:59 Uhr Weiterlesen...
 

"Lieber ein 1-Euro-Job als gar keine Arbeit!"

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Pro REgioDie Zufriedenheit der Beschäftigten in "Arbeitsgelegenheiten" (AGH) mit ihren "1-Euro-Jobs" bei Pro Regio hat sich im Vergleich zu 2006 von einem hohen Niveau noch gesteigert. Dieses hat eine Umfrage ergeben, die anonym unter den Zusatzjobbern im vergangenenen Winter durchgeführt wurde. Insgesamt haben sich 128 AGH-Kräfte beteiligt und sich überraschend zufrieden über ihre Jobs geäußert.

Pro Regio führt in Eckernförde, Nortorf und Kiel sog1-Euro-Job im Naturschutz. "AGH-Projekte" durch, derzeit (Sommer 2010) mit insgesamt etwa 170 Teilnehmenden. Diese werden in den Projekten meist für 6 Monate befristet beschäftigt und erhalten als Entgelt hierfür den bekannten "1 Euro"/Stunde als sog. Mehraufwandsentschädigung zusätzlich zu dem Arbeitslosengeld II. Diese Beschäftigung darf ausschließlich gemeinnützigen Zwecken dienen und keine Jobs im allgemeinen Arbeitsmarkt bedrohen, muss also "zusätzlich" sein. Ziel dieser von Jobcenter oder ARGE finanzierten Maßnahmen ist es, die Beschäftigten in ihren Schlüsselqualifikationen zu stärken. Dazu gehören z.B. Selbstbewußtsein, Motivation, Flexibilität, aktive und passive Kritikfähigkeit - sogenannte soft skills, die durch die Zugehörigkeit zu einem Arbeitsteam definiert werden, und also verloren werden können, wenn wegen Langzeitarbeitslosigkeit dauerhaft kein Arbeitsteam vorhanden ist.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. August 2010 um 14:53 Uhr Weiterlesen...
 



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