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Assistenzkraft (w/m/d) für Kiel gesucht

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Berufliche Wiedereingliederung nach § 16i SGB II als Assistenzkraft (m/w/d)

Für unseren Schulungsstandort im Sophienblatt 36 in Kiel suchen wir ab sofort eine Assistenzkraft mit einem Arbeitsumfang von 25 Stunden/Woche. Die Vergütung erfolgt nach dem flächendeckenden Mindestlohn. Es handelt sich dabei um eine geförderte Stelle im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung nach § 16i SGB II.

 

 

Aufgabe

Zu den Aufgaben gehören typische Assistenztätigkeiten, u.A.:

  • Auf- und Abschließen der Schulungsräume
  • Sauberhalten der Räumlichkeiten (Flur, Schulungsräume, Küche, Abstellraum, WCs)
  • Ankauf von Arbeitsmaterialien nach Vorgabe
  • Ansprechpartner*in für Teilnehmende vor Ort, Verweis auf zuständige Mitarbeitende und deren Erreichbarkeit
  • Unterstützung der Mitarbeitenden im allgemeinen Betrieb (z.B. Kopien anfertigen, Scannen, Post, leichte Recherchearbeiten, Telefon)

 

Anforderungen

Wir suchen eine aufgeschlossene, freundliche und engagierte Person. Zuverlässigkeit ist Voraussetzung, von Vorteil sind PC- und Office-Kenntnisse. Wir sind Menschen mit eigenen Ideen aufgeschlossen.

Umwelt Technik Soziales e.V. (UTS)

UTS ist ein 1992 gegründeter gemeinnütziger Verein aus Eckernförde mit mehreren Standorten überwiegend im Kreis Rendsburg-Eckernförde und Kiel. Wir führen Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen sowie Projekte durch, um Jugendlichen und Erwachsenen die berufliche Eingliederung zu ermöglichen. UTS orientiert sich dabei an dem Leitbild, das wir mit unserer Arbeit einen Beitrag zur individuellen Lebensqualität, zur sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration, zum Umweltschutz und Umweltverständnis, zur Freude am weiteren Lernen und damit insgesamt zur weiteren Entwicklung der Gesellschaft leisten wollen.

UTS ist zugelassener Sprachkursträger beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und führt regelmäßig Integrationskurse und Berufliche Deutschkurse durch. UTS ist anerkannter Träger der Arbeitsförderung nach AZAV. Wir sind Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein und als gemeinnützig anerkannt beim Finanzamt Flensburg.

Interesse?

Dann bewerben Sie sich bitte per Email bei Sabine Bleyer über bleyer (a) utsev.de. Fragen kann Ihnen im Vorfeld auch gerne Benjamin Kindler über kindler.iqr (a) utsev.de beantworten.

Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 08:41 Uhr  

Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.