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Gut gemeint und gut gemacht!

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Menschen mit geringem Einkommen können sich nur selten aktiv im Garten betätigen. Darum besteht in Eckernförde bereits seit 2016 ein Pilotprojekt: Sozial Benachteiligte wie z.B. Flüchtlinge können Kleingartenparzellen kostenlos nutzen. Beim Start und der Vorbereitung der Gartenflächen werden sie von drei fest angestellten „Weltgärtnern“ unterstützt. In Kooperation mit dem Kleingartenverein Eckernförde e.V., der brachliegende Gärten unentgeltlich überlässt, können auch Teilflächen genutzt werden. Dabei stehen die Zusammenarbeit und der Austausch untereinander wie mit anderen Gartenfreunden im Mittelpunkt.

Dieser Weltgarten, der aus mehreren Kleingartenparzellen zusammen gelegt und als gemeinsam nutzbare Fläche gestaltet worden ist, wurde Anfang März 2018 vom Kreisverband der Kleingärtner als „schönster Garten“ ausgezeichnet. Der Vorsitzende Herrmann Brütt, seine designierte Nachfolgerin Alexandra Kahlstorff haben die Urkunde den beiden dienstältesten Weltgärtnern Mohr und Jakstadt überreicht.

 

1 Durch sie funktioniert die Integration am Gartenzaun (von links): Projektleiter Klaus Schnack, Weltgärtner Manfred Mohr und Bernhard Jakstadt (ganz rechts), Kleingarten-Vereinsvorstand Herrmann Brütt, Alexandra Kahlstorff, Sönke Jensen

 

Die Weltgärten stehen für alle sozial Benachteiligten zur Verfügung, wenn sie diese in Kommunikation und gemeinsamer Arbeit mit anderen Menschen nutzen und gestalten wollen. Voraussetzung sind Spaß an der Arbeit im Grünen und gute Kenntnisse der deutschen Sprache, damit der Austausch über den Gartenzaun funktioniert. Derzeit nutzen überwiegend Flüchtlings-Familien das Angebot. Aber auch Einzelpersonen finden Spaß an der Arbeit im Gründen.

 

Dank der Unterstützung durch das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ und das Jobcenter Rendsburg-Eckernförde helfen bis zu 4 Weltgärtner bei den Vorbereitungen und dem Start in die Gartensaison.

Die Weltgärtner sind für 3 Jahre bei dem Beschäftigungsverbund UTS/Pro Regio/Werkhof sozialversicherungspflichtig angestellt und haben sichtbar Freude an ihrer Arbeit. Durch ihre Hilfsbereitschaft werden auch Gartenschaffende unterstützt, die sich mit den hiesigen Gemüsesorten noch nicht so gut auskennen.

Wenn Flächen nicht nachgefragt werden, werden sie vorübergehend als Sozialgärten genutzt, d.h., das Gemüse wird finanziell Bedürftigen zur Verfügung gestellt.  Aber mittlerweile sind die Gartenflächen so gesucht, dass gemeinsam über die Schaffung eines weiteren Weltgartens nachgedacht wird.

Kontakt zum innovativen Kleingartenverein Eckernförde z.B. über den 1. Vorsitzenden Herrmann Brütt: herrmann(a)ekgv.de

Wer Interesse hat, sich ebenfalls in den Weltgärten aktiv zu beteiligen, kontaktiere Klaus Schnack als Projektleiter info.nse(a)pro-regio.org.

Auskünfte zum Bundesprogramm Soziale Teilhabe erteilt Michaela Sintke vom Jobcenter Rendsburg-Eckernförde, Tel 0431 2595 126

(Text und Foto: L. Oetker)

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. März 2018 um 16:14 Uhr  

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