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Demonstration in Rendsburg fordert Bleiberecht für Flüchtlinge aus Afghanistan

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Mehr als 100 Menschen haben am 15.7. in der Rendsburger Innenstadt für ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge aus Afghanistan in Deutschland demonstriert. (Film)

Denn: "Afghanistan ist nicht sicher!", so Lina Brandes, die in ihrem freiwilligen sozialen Jahr bei UTS Flüchtlinge aus Afghanistan bei ihrer Integration unterstützt. Nach dem verheerenden Attentat in Kabul nahe der deutschen Botschaft am 1.6. mit mehr als 150 Toten war allen Beteiligten klar, dass sie zu den Plänen der deutschen Obrigkeit zur Abschiebung in solch ein Land nicht schweigen dürfen. Lina hat gemeinsam mit den Betroffenen zum Gelingen der Demonstration wesentlich beigetragen.

Diese Einschätzung der Lage wurde auch von den SPD-Landtagsabgeordneten Serpil Midyatli und Kai Dolgner in kurzen Redebeiträgen auf der Abschlusskundgebung unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Viele junge Männer aus Afghanistan traten ebenfalls an das Mikrofon auf der Kundgebung und berichteten über die Situation in ihrem Herkunftsland, ihre Integrationsbemühungen in Deutschland, ihre Angst vor einer erzwungenen Rückkehr. Erstaunlich viele von ihnen haben in den vergangenen zwei Jahren nicht nur Deutsch gelernt, sondern zusätzlich noch einen Freiwilligendienst absolviert, Praktika gemacht und einen Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden.

 

Die Theatergruppe Szol ha unterstrich mit einer beeindruckenden Szene die Unterdrückung zahlreicher Frauen in Afghanistan.

Der Aufruf zu der Demonstration wurde von zahlreichen Organisationen, Einzelpersonen und Betrieben unterstützt.

LO

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Juli 2017 um 13:42 Uhr  

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